2000-2004

2000

Am Morgen des 01. Mai um 03.26 Uhr wird der Löschzug zu einem Großbrand bei der Firma Wirichs auf der Bellstraße gerufen. Beim Eintreffen brennt ein Holzlager in weiten Teilen. Die Löscharbeiten dauern mehrere Stunden.
Zum traditionellen Maispaziergang treffen sich die Kameraden aufgrund der Ereignisse nicht - wie üblich - um 6 Uhr, sondern erst einige Stunden später.

Bei sechs Verkehrsunfällen des Jahres können zwei Personen nur noch tot geborgen werden.

Zum zweiten Mal nimmt eine Gruppe am Leistungsnachweis der Feuerwehren in Karlstadt – Bayern teil.

2001

Die Teilnahme am Rosenmontagszug ist bereits ein fester Bestandteil des Vereinslebens geworden. Unter dem Motto „Wir machen den Clown für Kempen“ ziehen die jecken Feuerwehrleute durch die Kempener Straßen.

Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 13. Juni wird der Unterbrandmeister Thomas Hormanns vom Wehrführer zum stellvertretenden Löschzugführer ernannt.

Zu Ehren des diesjährigen Schützenkönigs Thomas Hormanns nimmt eine Abordnung des Löschzugs in historischen Uniformen am Festumzug teil.

Als einziger Großbrand des Jahres verzeichnet der Löschzug einen Dachstuhlbrand an der Furth in Voesch.

Am 6. Dezember wird das von den Kameraden errichtete historische Spritzenhaus zusammen mit dem Heimatverein und der Bevölkerung feierlich eingeweiht.

 

2002

Am 1. Januar startet der Löschzug St. Hubert in das multimediale Zeitalter.
Aktuelle Informationen und Nachrichten zu Einsätzen können nunmehr im Internet zeitnah abgerufen werden.

Anlässlich des 120-jährigen Jubiläums wird am 30. Juni ein Gruppenfoto aufgenommen.
Die zum Februar in Kraft getretene neue Laufbahnverordnung wird vom Wehrführer umgesetzt. Thomas Hormanns wird zum Brandmeister befördert und vom Wehrführer H.-J. Güldenbog zum neuen Löschzugführer ernannt.
Der scheidende Löschzugführer, Brandoberinspektor Wilhelm Hoogen hatte die Übergabe der Löschzugführung in jüngere Hände schon lange geplant.

Unter den 31 Einsätzen gilt es, vier Großbrände zu bekämpfen.
Am 2. August brennen Strohballen unter dem Abdach eines Reiterhofs an der Pielmey.

Bei Bauarbeiten wird am 06. August ein Gasanschluss eines Wohnhauses an der Bellstraße beschädigt. Bei der nachfolgenden Gasexplosion wird das Haus zerstört, der Bewohner kommt mit dem Schrecken davon.

 

Kurz nach Mitternacht, am 19. August brennt wiederum ein Reitstall in Escheln.

2003

Die Zahl der Einsätze schnellt auf 65 hoch. Durchschnittlich alle 5,6 Tage sind die Kameraden im Einsatz. Die Löschzüge Kempen und Tönisberg werden 34 mal im Einsatz unterstützt.

Bei einem tragischen Wohnungsbrand über der Gaststätte Leyers kann am Morgen des 23. März eine Person nur noch tot geborgen werden.

Löschzugführer Thomas Hormanns wird nach erfolgreicher Teilnahme am Zugführerlehrgang an der Feuerwehrschule in Münster zum Brandinspektor befördert.

Am 13. April brennt der Dachstuhl eines Wohn- und Geschäfthauses an der Breite Straße. Als Ursache für den Brand wird ein technischer Defekt eines Elektrogerätes ausgemacht. Die Gesamtwehr rückt aus um die Löscharbeiten zu unterstützen.

Bei Dacharbeiten entzündet sich am 16. Juni der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses auf dem Blumenweg. Eigene Löschversuche bleiben erfolglos und verzögern die Alarmierung der Feuerwehr. Beim Eintreffen des Löschzugs brennt der Dachstuhl in voller Ausdehnung.

2004

Der Wehrführer Hans-Josef Güldenbog feiert am 14. Januar seinen 60. Geburtstag im Gerätehaus. Zur Verabschiedung als Wehrführer wird am 17. Januar ein großer Zapfenstreich auf dem Hohenzollernplatz realisiert.

Löschzugführer Thomas Hormanns wird neuer stellvertretender Wehrführer.

Das älteste Mitglied des Löschzugs, Rudi Schmitt wird 90 Jahre alt. Zusammen mit dem Musikverein wird ihm ein Ständchen dargebracht.