1970-1990

1982

Am 4. September ist es soweit. Ein großes Fest zum 100jährigen Bestehen der Feuerwehr in St.Hubert wird vier Tage lang gefeiert. Auf dem Kirmesplatz neben dem Gerätehaus steht ein Festzelt wo Festabend, Feuerwehrball und Dorfabend veranstaltet werden.

Samstagnachmittag wird die neue Fahne der Wehr, gestiftet von den Feuerwehrfrauen, geweiht.
Am Sonntag treffen die auswärtigen Wehren ein. Es werden Schauübungen vorgeführt. Ein großer Festumzug zieht durch den, durch großen Einsatz der Bevölkerung, festlich geschmückten Ort.
Ausklang des Festes ist ein Dorfabend am Dienstag.

1983

Der Löschzug wird in diesem Jahr zu 40 Einsätzen gerufen, dabei leisten die Kameraden 293 Einsatzstunden.

Der Gerätewart und Kassierer Oberfeuerwehrmann Hans Rütten stirbt unerwartet. Richard Boschhuys wird neuer Gerätewart, Heinrich Nagels übernimmt das Amt des Kassierers.

1984

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung im Januar wird der Brandmeister Gerhard Kohnen für 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt.

Der Vorstand beschließt den Bau eines eigenen Wasserspiels, um bei Pfarrfesten und anderen Veranstaltungen den Kindern eine Freude zu machen.

1985

Der Löschzug hat nur wenige Alarmierungen, 22 kleinere Einsätze erfordern lediglich 115 Stunden.

Der Löschzug nimmt an den Feierlichkeiten anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Löschzuges Schmalbroich teil.

Ein mehrtägiger Ausflug führt die Kameraden nach Bremen. Neben einem Besuch der Berufsfeuerwehr Bremen wird auch an einer Besichtigung der Brauerei Beck´s teilgenommen.

1986

Am 4. Oktober findet seit 25 Jahren erstmals wieder ein Feuerwehrball statt. Er wird nach langen Vorbereitungen in der Turnhalle veranstaltet und findet großen Anklang bei der Bevölkerung. Er soll nun wieder zu einer festen Größe im Programm des Ortes etabliert werden.

Am 19. Dezember kommt es auf dem Bauerhof Brucks an der Tönisberger Straße zu einem Dachstuhlbrand. In den darunter liegenden Ställen sterben über 500 Hühner.

1987

Die Feuerwehr bekommt ein neues "altes" Fahrzeug. Es ist ein VW Bus der mit eigenen Mitteln und Spenden zu einem Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) umgebaut wird.

Für dieses Fahrzeug wird die dritte Halle, in der bisher die Ortsgruppe vom Roten Kreuz untergebracht war, in Eigenleistung umgebaut und renoviert.

1988

Der bisherige Löschzugführer Hans Josef Güldenbog wird neuer Wehrführer der Gesamtwehr Kempen. Zu seinem Nachfolger wird Wilhelm Hoogen berufen, der neue Stellvertreter ist Richard Boschhuys.

Schon im Januar wird der Löschzug 7 Mal alarmiert.

Am 15. März wird bei einer Gasexplosion das Dach eines Hauses auf der Königsstraße völlig zerstört.

Ein weiterer Großbrand ereignet sich am 13. August. Bei Dacharbeiten entzündet sich die Dachkonstruktion eines Bauernhofes in Escheln, 28 Kameraden des Löschzuges sind 328 Stunden im Einsatz. Für viele Schweine und Rinder kommt jegliche Hilfe zu spät. Die Gesamtwehr Kempen unterstützt die Löscharbeiten.

Nach zwei Jahren wird ein weiterer Feuerwehrball veranstaltet. Diesmal wird das Programm vollständig von den Kameraden selbst vorgetragen.

1989

Am 14.August ist der Löschzug gleich dreimal im Einsatz. Schon morgens wird man zu einem Wohnungsbrand am Dixhof gerufen. Kurze Zeit später ist eine Ölspur nach einem Verkehrsunfall zu beseitigen. Zu guter Letzt wird noch ein Wespennest entfernt.

Im November hält ein Feuerteufel im Kinderheim den Löschzug in Atem, dreimal kommt es zu einem Zimmerbrand.

1990

Das Jahr beginnt sehr stürmisch, der Löschzug muss zwischen dem 25. Januar und dem 10. März an 8 Tagen Sturmschäden und umgestürzte Bäume beseitigen. Vier Wespennester gefährden die Bevölkerung.

Dreimal wird der Löschzug zur Unterstützung bei Großbränden in Kempen und Unterweiden gerufen. Ein vierter Großbrand ist auf der Königsstraße.
Die Zahl der Einsätze steigt auf 43.