1924-1936

1924

Die Inflation macht sich bemerkbar. Der Mitgliedsbeitrag steigt
von 10 Pfennig bis zu 10000 Mark. Am 19.Mai wird der Kassenbestand
für 'null und nichtig' erklärt.

Am 1.Juli gründet sich im Ortsteil Voesch ein neuer Löschzug mit
29 Kameraden. Das Bild zeigt den Löschzug 1938.

1925

Bürgermeister Sauvageot wird als Wehrführer Nachfolger von Heinrich
Poeth, dieser wird Stellvertreter und Zugführer des Löschzuges
St.Hubert. Josef Gleumes wird Zugführer in Voesch.

1932

Das 50jährige Bestehen wird auf Beschluss der Generalversammlung nicht
gefeiert, auch nicht in der einfachsten Form.

1934

Ausgelöst durch die politische Entwicklung, treten auch bei der Feuerwehr
einschneidende Änderungen in Kraft. Man heißt nun 'Feuerlöschpolizei', der
Vorstand ist der 'Führerrat' und Kameraden über 60 Jahre werden vom aktiven
Dienst beurlaubt. Hiervon sind auch Oberbrandmeister Sauvageot und Brand-
meister Heinrich Poeth betroffen.
Jakob Abelen wird Oberbrandmeister und Richard Totten wird Brandmeister des
Löschzuges St.Hubert.
Bereits nach zwei Jahren wird Jakob Abelen auf eigenen Wunsch abberufen,
Richard Totten führt nun kommissarisch die Gesamtwehr.

1936

St.Hubert verliert die Selbständigkeit und wird dem Amt Kempen angeschlossen.
Mit Kempen und Schmallbroich bildet man nun die 'Amtswehr Kempen'.
Brandmeister Josef Louven wird Leiter des 1.Halbzuges (St.Hubert), Leiter
des 2.Halbzuges (Voesch) ist weiterhin Josef Gleumes.